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UNSER THINK GREEN ALPHABET

Was kann ich heute tun, um das Klima zu schützen? Wenn du dich das öfter fragst, schafft unser Lexikon der Nachhaltigkeit Abhilfe. Hier erfährst du praktische und amüsante Tipps von A wie Auto stehen lassen bis Z wie Zwiebeln gegen Erkältung.

 

A

 

Auto stehen lassen

Es stobt und stinkt in unseren Großstädten. Selbst Umweltplaketten können an manchen Tagen nichts ausrichten. Besser ist, wenn du dich per pedes (lateinisch für "mit den Füßen") bewegst. Für Ausflüge nutzt du Bus oder Bahn und kommst du ganz umweltfreundlich an dein Ziel. Carpooling, wie z.B. von Teilauto oder die Fahrt mit Mitfahrgelegenheiten, bieten dir die Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen, um über Klima & Co. zu diskutieren.

 Achtsamkeit

Schnell, schneller – Moderne. Schlagzeilen wirken längst schon wie ein Schlag ins Gesicht. Die Uhr tickt unaufhörlich und du hängst ihr mit deinem inneren Rhythmus bald hinterher. Nimm dir eine Zeit für eine Auszeit. Es reichen schon fünf Minuten 2-3x am Tag. Nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen. In deiner Mittagspause. Atme ein und aus. Zähle deine Atemzüge und komme zur Ruhe. Nur wenn du in deiner Kraft bist, kannst du deine Welt gestalten. Viele Studien belegen mittler die positiven Wirkungen von Achtsamkeit auf die Gesundheit. Mit Achtsamkeit lebt es sich gelassener – und dankbarer.

Entspannung

 

B

 

Bücher verkaufen

Rosamunde Pilcher steht neben dem Kleinen Prinzen und dem letzten Band der Twilight-Saga. Jedes Weihnachten bekommst du neue Bücher, die du ehrlich gesagt, nicht wirklich magst. Dann mach andere damit glücklich und verkaufe Sie im Internet, zum Beispiel bei momox. Das ist umweltschonend und gut für den Geldbeutel.

Büro klimaneutral einrichten

Wie wäre es mit Heimarbeit statt Pendeln oder Video-Konferenzen statt langer Geschäftsreisen? So sähe klimafreundliches Arbeiten aus. Weitere Tipps für ein gutes Büro-Klima: Thermos-Becher mitbringen, statt Wegwerf-to-Go-Becher. Tintenpatronen und Tonerkartuschen recyclen, Müll trennen, und die Kaffeemaschine zwischen den Pausen abschalten. Das spart Strom und Geld. Auf umweltfreundliche und stromsparende Geräte umsteigen – wie wäre es mit der fairen Computermaus?

 

C

 

cool bleiben an heißen Tagen

Die Klimaanlage. Was würden wir ohne sie im Sommer tun? Ganz klar: Fenster auf, Wind zufächeln, kaltes Fußbad nehmen, ein Gesichtspeeling mit Eiswürfeln, die Zunge rollen und durch den Mund einatmen. Es gibt viele Wege, den Umweltsünder Klimaanlage zu umgehen.

cool bleiben

Cloud-Alarm

Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt verändert: Mittlerweile übernehmen interne Server den Ablauf in den Büros. Wichtige Daten werden in der "Cloud" geparkt. Die Google-Cloud – ein beliebtes Online-Archiv immer mehr Firmen. Um der steigenden Datenmenge Herr zu werden, betreiben Google & Co. riesige Rechenzentren. Kürzlich wurde das Geheimnis gelüftet: Der Stromverbrauch des Internet-Giganten Google liegt bei kontinuierlichen 260 Millionen Watt. Das reicht, um eine ganze Großstadt zu versorgen.

 

D

 

Delfine

Jeder liebt Delfine. Absolut jeder. Warum töten wir sie dann mit jeder Dose Thunfisch? Flipper und seine Freunde landen regelmäßig in den Schleppnetzen der Fischer, die eigentlich auf Thunfischjagd gehen. Du kannst die süßen Meeressäuger bewahren, in dem du auf Thunfisch verzichtest – oder nur Bio kaufst. Ja, das schließt auch die leckere Thunfischpizza vom Italiener an der Ecke mit ein...

wie einfach daneben!

Die klassischen Klimasünden, die echt daneben sind: Wasser laufen lassen beim Zähneputzen, mit dem Ferrari in der Rush Hour durch die Innenstadt brausen, regelmäßig am Wochenende von München nach Hamburg fliegen, weil dort die Clubs viel geiler sind... Zu den größten Klimasündern der Welt gehören übrigens die aufstrebende Weltmacht China mit einem Verbrauch von fast 10 Megatonnen CO2 im Jahr, und die USA mit einem Pro-Kopf Verbrauch von ganzen 16 Tonnen! Gerade die USA nutzen nach wie vor fossile Energien. Erneuerbare Energien werden in den USA nur regional gefördert. Eine schlechte Infrastruktur von Bahn & Bus sowie billiger Kraftstoff: Der US-Amerikaner liebt sein Auto. Je größter, desto besser. Aber leider schlecht für's Klima.

 

E

 

Energiefresser

Nicht immer ist das billigste Gerät das beste. Stromfresser entpuppen sich erst nach längerer Nutzung. Kauf lieber gleich das Energiesparmodell und spare bis 50% an Energiekosten. Ein weiterer Energiefresser: Geräte im Standby-Modus. Einfach Geräte ohne Aus-Knopf an Steckerleiste anstecken. So sparst du bis zu 300 kg CO2 pro Jahr. Psst: die größten Stromfresser sind Trockner und Kühltruhen.

Energiefresser Kühlfach

Entschleunigung

Eine andere Art von Energiefresser: Die Arbeit. Zumindest wenn man arbeitet, um Geld zu verdienen und mit halbem Herzen dabei ist. Der andere Teil hängt an Familie, Hobby, Freizeit. Die weniger ist, als einem lieb ist. Doch: Wie du mit dir selbst umgehst, so gehst du auch mit deinen Mitmenschen und der Umwelt um. Stress, Burn-Out, Selbstzweifel? Keine Zeit für Nachhaltigkeit. Da muss Fast Food reichen, um den Energiespeicher zu füllen. "Downshifting" heißt die Entscheidung für weniger Arbeit und mehr Leben. Für mehr Sinn und Engagement für Dinge, die wirklich wichtig sind.

 

F

 

Fahrrad fahren

Deine Arme, deine Beine, dein Fahrrad und du. Ihr erobert die Welt. Dein Drahtessel bringt dich günstig und umweltschonend von A nach B und lässt dir genug Zeit, deine Umgebung zu erkunden. Genieße die Entschleunigung und lege öfter einen Fahrradtag ein. Gemeinsam mit Freunden macht es noch mehr Spaß.

Fahrrad

Foodsharing

Hunger? Diesmal verzichtest du auf Tanke, Supermarkt oder Späti. Dein Frühstück, Mittag, Abendessen organisierst du dir beim lokalen foodsharing. Hier bekommst du kostenlose Lebensmittel, die von großen Lebensmittelketten aufgrund von kleinen Mängeln oder dem Verfallsdatum aussortiert wurden, und sonst auf dem Müll landen. Obst und Gemüse, Fertiggerichte oder vegane Snacks – alles ist dabei und wartet auf hungrige Mägen.

 

G

 

Geburtstagsgeschenke

Socken, bedruckte Tassen oder die 100. DVD für die Sammlung sind weder originell noch gut für die Umwelt. Lieber Geschenke selber machen, gemeinsame Erlebnisse schenken, Sprach- oder Tanzkurse gemeinsam belegen. Wasserflaschen für unterwegs sparen Plastikmüll und Bambus-Zahnbürsten sorgen für saubere Zähne und ein sauberes Klima. Für alle urbanen Umweltschützer sorgen Seed bombs für Spaßfaktor und beleben die Stadt für Bienen & Co.

grüner Daumen

Wie der Gärtner, so der Garten: Wenn du möchtest, dass dein eigener kleiner Garten zu einem Stück Paradies wird, dann musst du ihn pflegen. Am besten so, dass die Umwelt keinen Schaden nimmt. Natürliche Dünger, wie Holzasche oder Eierschalen, liebevoll angelegte Hochbeete, biologisches Saatgut. Ein beliebtes und ökologisches Hausmittel gegen Schnecken ist Kaffeesatz. Und: Am besten abends oder nachts (mit Regenwasser!) gießen, denn dann gelangt das Wasser ohne zu Verdunsten in die Erde. Diese und noch mehr Tipps gibt’s hier.

der grüne Daumen

 

H

 

Heizung runterdrehen

Heizungsluft macht nicht nur trockene Haut, sondern schadet auch dem Klima. Wenn die Raumtemperatur nur um 1 Grad herunter gedreht wird, dann spart ein 4-Personen-Haushalt knapp 350 kg CO2 im Jahr. Wenn das Thermometer in der Nacht auf 15-16 Grad Celsius steht, spart das noch einmal 300 kg CO2. Also im Winter lieber zur Wärmflasche greifen!

Hotels mit Wohlfühlklima

Bio-Urlaube werden immer beliebter. Denn keiner kann sich entspannen, wenn am tollen Sandstrand der angehäufte Müll stinkt oder die Hotel-Kloake nebenbei ins Meer geleitet wird. Tourismus und Umweltschutz gehen mehr und mehr zusammen. Dazu gehört auch die Entscheidung, lieber die nahe Umgebung zu erkunden oder in Bio-Hotels zu nächtigen, die besonderen Komfort versprechen. Warum also nicht einfach umweltfreundlich reisen?

 

I

 

Inseln, die untergehen

Der Klimawandel ist in aller Munde. Für viele Inselbewohner im Indischen und Pazifischen Ozean wird er bald Realität: Ihr Heimat droht unterzugehen. Noch genießen Klimaflüchtlinge keinen rechtlichen Status. Doch das könnte sich bald ändern. Was sie retten könnte? Die Emissionen zu drosseln, den CO2-Ausstoß zu mindern. Ganz konkret bedeutet das für dich: Unser Lexikon studieren, befolgen und auch Bekannte und Freunde für den Klimaschutz zu sensibilisieren.

Internet

Wie oft nutzt du das Internet? Stündlich? Minütlich? Mindestens aber täglich. Wenn Internet ein Land wäre, so Greenpeace, wäre es der sechstgrößte Energiefresser. Um den Energieverbrauch deutscher Rechenzentren zu decken, bräuchte es vier mittelgroße Kohle-Kraftwerke, schätzt ein Experte des Fraunhofer Instituts. Ganze 25 Atomkraftwerke wären weltweit von Nöten, um den Stromverbrauch des Internets zu decken. Denn täglich sind 2,5 Milliarden Menschen online. Daher arbeiten Wissenschaftler daran, die Rechenzentren effektiver zu gestalten. Allein die Kühlung verbraucht momentan fast 40 % des Stroms.

 

J

 

Joghurt für deine Haut

Weniger ist mehr – das gilt auch für Kosmetik. Anstatt ständig neue, einzeln verpackte Pflegeprodukte zu kaufen, hilft manchmal schon der Blick in den Kühlschrank. Gurke, Joghurt, Honig oder Grüner Tee – sind gut für Haut, Haar und müde Augen. Gönne dir also wieder einmal eine Pflege mit natürlichen Inhaltsstoffen oder stelle auf umweltfreundliche Naturkosmetik um.

Joghurt

"Ja, hast du nicht schon...?"

"Ja, das ist aber eine gute Idee, hast du das nicht schon einmal ausprobiert?" Du kennst die Gespräche mit Bekannten, mit Freunden oder Nachbarn, die sich um Umweltschutz, Nachhaltigkeit und das neue Bio-Szene-Shirt drehen. Es gibt Menschen, die die Umwelt ernst nehmen und solche, die einfach auf der grünen Trendwelle mit schwimmen. Dabei hilft es dir, bei Entscheidungen zu Konsum & Co. deinen gesunden Menschenverstand einzuschalten und deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Sicher helfen dir auch die vielen Tipps, die wir dir hier zusammen gestellt haben.

 

K

 

keine Kurzstrecke fliegen

Zum Businesstermin von Hamburg nach München? Klar, dass das mit dem Flieger deutlich schneller geht. Gleichzeitig verursacht diese Reise 340 kg CO2. Besser mit der Bahn fahren. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich unterhaltsamer. Du lernst nette Menschen kennen und bereitest dich entspannt und mit einem guten Gewissen auf dein Meeting vor.

Kühlschrank

Muss das sein? Draußen sind es Minusgrade und dein Kühlschrank läuft auf Hochtouren. Gerade in Wintermonaten oder kühlen Nächten kannst du den Stromfresser getrost abschalten. Auch im Sommer müssen die Getränke nicht eiskalt sein. Die erste Stufe reicht völlig aus. Lieber mit an den Badesee nehmen und im Wasser kühlen.

Kyoto Protokoll

Da war doch was: Das Kyoto Protokoll wurde 1997 auf der internationalen Klimakonferenz verhandelt und anerkannt. 191 Staaten verpflichteten sich insgesamt, bis 2012 den Schadstoffausstoß zu verringern, das heißt, weniger CO2 zu produzieren. Außerdem sagten sie zu, die Aufforstung voran zu treiben und die Erforschung und Entwicklung erneuerbarer Energien, wie Wind-, Wasser- oder Solarenenergie zu unterstützen. Im Jahre 2012 lief das Kyoto-Protokoll aus. Leider ohne gewünschtes Ergebnis: Bis 2010 stieg der weltweite Treibhausausstoß um fast 30 %. Das Kyoto-Protokoll wurde verlängert und die Ziele und Bedingungen erneut angepasst.

 

L

 

LED Lampen

Laut einer Schätzung aus Großbritannien könnte ein ganzes Kohle-Kraftwerk abgeschaltet werden, wenn in jedem Haushalt eine normale Glühbirne gegen eine LED-Birne ausgetauscht wird. LED-Birnen brauchen ganze 90 Prozent weniger Energie als normale Glühbirnen. Also gleich wechseln!

Leder

Luxusgut Leder: Wo kommt deine edle Jacke eigentlich her? Die bekannte Designerin Stella McCartney warb einst mit Aufnahmen aus Schlachhöfen, wo Rindern bei vollem Bewusstsein die Haut abgezogen wird, für lederfreie Mode. Die bekennende Vegetarierin setzt sich für eine nachhaltige Bekleidungsindustrie ein. Das stört die italienischen Designerhäuser Gucci oder Fendi nicht, die edle Luxusmode aus Leder herstellen. Doch auch das Gerben und Färben von Lederwaren geht nicht ohne giftige Chemie. Daher achte beim Kauf von Lederprodukten auf den Herstellungsprozess. Nur so kaufst du nachhaltig.

Lederschuhe

 

M

 

Mülltrennung

Muss das wirklich sein? Müll trennen nervt viele. Wenn du dazu gehörst, dann hilft dir vielleicht dein gutes Gewissen. Biomüll wird zu Kompost verarbeitet, der in der Landwirtschaft oder als Blumenerde eingesetzt wird. Aus altem Bunt- und Weißglas werden neue Behälter hergestellt. Wenn Batterien im Hausmüll landen, werden sie verbrannt. Lieber in fachgerechten Behältern entsorgen, die in Supermärkten oder Drogerien aufgestellt sind. In den Restmüll kommt alles, was nicht recyclebar ist, ungiftig und nicht kompostierbar ist. Der Inhalt wird verbrannt und die entstandene Wärme für Strom- und Wärmegewinnung verwendet.

Multimedia

Anregen, aufregen, anstiften und verändern: Es gibt viele wunderbare Filme, die selbst Klima-Skeptiker bewegen. Wir empfehlen ausgewählte Dokumentarfilme zum Thema Umweltschutz. So tauchst du ein in beeindruckende Bilder unseres Planeten Erde. Du informierst dich zum Thema "Fast Food", erfährst, wie es nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Klima schädigt und zitterst mit Erin Brokovich, beim Kampf gegen geldgierige Konzerne. Und am Ende steht fest: Selbst kleine Schritte können Großes bewirken.

 

N

 

Nordpol

Die Arktis schmilzt, das Eis wächst so langsam wie nie. Wissenschaftler vermuten, dass das Nordpolarmeer bald im Sommer eisfrei sein wird, und das alte Eis mehr und mehr zurück geht. Das könnte die Meeresdynamik im Arktischen Ozean verändern. Große Unternehmen wittern die Chance auf neue, schnellere Transportwege, die einst versperrt waren. Küstenbewohner zittern vor Überschwemmungen. Wie stehst du zum Klimawandel? Diskutiere mit Freunden. Wie hat sich das Klima verändert? Was nützt und was schadet?

Eisbären am Nordpol

Nachhaltigkeit

Das Wort ist in aller Munde: Nachhaltigkeit. Doch was bedeutet das genau? Nachhaltigkeit ist ein Konzept, um die Umwelt zu schützen und dem Raubbau an natürlichen Ressourcen entgegen zu wirken. Das schließt auch die Überwindung von sozialen Ungerechtigkeiten mit ein. Außerdem soll die globale Bürgerschaft sich mehr in die Diskussion um Umwelt- und Menschenrecht mit einbringen. Konkret kann jeder seinen eigenen ökologischen Fußabdruck bestimmen – zum Beispiel mit dem CO2 Rechner.

 

O

 

Ostsee

… denn das Gute liegt so nah. Nachhaltig urlauben liegt voll im Trend. Anstatt in der Sonne Ibizas zu brutzeln, nach einem 0,50 € Flug mit dem Billigflieger, entdeckst du zu Fuß, mit der Bahn oder dem Fahrrad die Heimat. Eine Fahrradtour an Elbe, Donau oder Main zeigt dir, dass du manchmal gar nicht in die Ferne schweifen musst.

Outdoor

Ab in die Natur – Outdoorfreaks sind zugleich Naturbegeisterte. Alles ganz schön, nur sind viele Outdoor-Kleidungsstücke mit giftigen Chemikalien belastet. Informiere dich daher vorher, ob dein Produkt nachhaltig produziert wurde oder vielleicht mit dem Bluesign-Label gekennzeichnet wurde. So wird sicher gestellt, dass deine neue Softshell-Jacke auch umweltfreundlich ist. Auch hier gilt – Umweltschutz gleich Gesundheitsschutz. Tu dir und Mutter Erde etwas Gutes.

 

P

 

Plastik

Bunt, vielseitig und bequem – Plastik passt in unsere Zeit. Doch es hat zwei Haken: Es verrottet nicht und überschwemmt die Weltmeere, lagert auf riesigen Müllbergen. Es ist chemisch nicht stabil und gerät ins Grundwasser, in unsere Haut, wird von Fischen verschluckt, die wir essen. Besser Plastik reduzieren und mit dem Stoffbeutel in den Supermarkt, frisches Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt kaufen und auf eingeschweißte Lebensmittel verzichten. Wasserflaschen aus Glas und Kinderspielzeug aus Holz sind tolle Alternativen zu dem unkaputtbaren Material, das unsere Erde kaputt macht.

Plastikmüll

Papier sparen

Muss ich diese E-Mail wirklich ausdrucken? Verwendest du bereits Recyclingpapier oder nachhaltig zertifiziertes Papier? Was viele Privathaushalte schaffen, gelingt vielen Firmen noch nicht: Sie hinken beim Trennen von Papier und Restmüll stark hinterher. Ein Fehldruck, den du nicht mehr brauchst, lässt sich leicht als Notizblock umfunktionieren. So landet wertvoller Rohstoff nicht einfach wieder im Müll.

 

Q

 

Quälerei

Deine Meerschweinchen gehen dir über alles. Und doch kannst du nicht auf diese tolle Creme für Mischhaut verzichten, obwohl du weißt, dass sie an Tieren getestet wurde... Wir leben in einer Welt der Gegensätze. Viele meinen, sie tun ja schon, was sie können. Wenn du Tiere liebst – sei konsequent. Informiere dich über Produkte ohne Tierversuche und kaufe beim Fleischer um die Ecke, der sein Fleisch aus artgerechter Tierhaltung bezieht. Das gilt auch für Eier. Der Unterschied zwischen Huhn und Haustier? Keiner. Sie beide möchten ein gutes Leben. Du doch auch, oder?

Qualität statt Quantität

Vor dem Fernseher, vor dem Laptop, bei der Arbeit, in der U-Bahn, mit Freunden, mit einem Glas Wein – wir essen überall und zu jeder Zeit. Nur selten sind wir dabei wirklich bei der Sache. Wann isst du wirklich mit Genuss, mit allen Sinnen? Viele Weltreligionen nutzen die Mahlzeiten zur Meditation. Zum Dankesgebet. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir diese Fülle an Lebensmitteln zur Verfügung haben. Wenn Nahrung zum Fest wird, das genossen, anstatt hinter geschlungen wird, kommt es bald wirklich auf die Qualität anstatt die Quantität an. Dann schätzen wir hochwertige Produkte und greifen weniger zur billigen XXL-Packung. Das nützt uns und dem Klima.

 

R

 

regionale Lebensmittel

Wenn du vom Supermarkt auf regionale Kost von Bauern in der Umgebung umsteigst, tust du nicht nur deinem Magen etwas Gutes. Auch das Klima profitiert. Statt den Edel-Bio-Spargel aus Chile zu genießen, der schon durch den langen Transport 1,7 kg CO2 verursacht, kauft du das Gemüse nur zur Spargelzeit. Die läuft in Deutschland ca. Ende April an und geht bis Ende Juni. Mit dem Kauf von heimischen Spargel unterstützt du Bauern vor Ort und Mutter Natur.

Apfelbaum

Reichtum

Wie wäre es damit: "Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht" (Peter Rosegger). Oder wer viel (ver)braucht. Denn im Verbrauchen und im Konsum sind wir Meister. Manchmal kann es ganz hilfreich sein, sich seines eigenen Reichtums bewusst zu werden. Und zu entscheiden, was gehen darf, was wirklich benötigt wird, und was man spenden oder weg geben kann. Es muss nicht immer Materielles sein – selbst ein Lächeln ist ein Zeichen von innerem Reichtum, den du mit anderen Menschen teilen kannst.

 

S

 

Stromanbieter wechseln

Jetzt lieber zum unabhängigen Öko-Strom-Anbieter wechseln. Laut Greenpeace kann ein durchschnittlicher 3-4-Personen Haushalt im Jahr fast 2 Tonnen CO2 einsparen! Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von preislich attraktiven Anbietern, die eine echte Alternative für den Umweltschutz sind. Nutze einfach diesen Stromanbieter Vergleich, um deinen Stromanbieter zu wechseln.

Saatgut

Kannst du dir vorstellen, dass das falsche Saatgut zu Selbstmord führen kann? Genverändertes Saatgut, wie von dem umstrittenen Saatguthersteller Monsanto, trieb vor Jahren zahlreiche indische Baumwollbauern in den Selbstmord. Sie konnten die teuren Pestizide und Düngemittel nicht mehr zahlen, vom Saatgut selbst kaum zu reden. Abhilfe schaffen nur neue Verträge mit Bio-Saatgut, das selbst vom Bauern nachgezogen werden kann. Die Nachfrage nach Bio-Baumwolle steigt. So können die Bauern ein geregeltes Einkommen beziehen und müssen nicht befürchten, die nächste Ernte nicht mehr zahlen zu können.

Saatgut Getreide

 

T

 

Technik

Die Digital Generation wurde bereits mit dem Finger auf dem "Like" Button geboren. Was tun, ohne elektronische Geräte? Dabei sind Handy, Laptop, iPad & Co. keine Freunde von Mutter Natur. Was passiert, wenn du dein altes Smartphone im Garten vergräbst? Genau: Es liegt in 100 Jahren genau an der gleichen Stelle und sondert giftige Stoffe ab. Besser achtsamer mit dem Gebrauch von Technik (Stromfresser!) umgehen, Secondhand kaufen, altes Gerät vom Fachhändler recyceln lassen. Oder steig gleich auf's Fairphone um – das faire Smartphone!

Textilindustrie

Der Kleiderschrank hat Hunger. Doch auch er steht auf nachhaltig. Daher fütterst du ihn mit ökologisch und sozial einwandfrei herstellten Shirts, Jeans und Pullovern, zum Beispiel von Avocado Store. Wie auch bei Lebensmitteln und Kosmetik kannst du als Konsument hier besonders aktiv werden. Kaufe Kleidung, die ohne Gift- und Schadstoffe klimaschonend produziert wird und wofür Textilarbeiter gerecht entlohnt werden.

 

U

 

Upcycling

Alt, verbraucht und bereit für die Tonne? Halt! Jeder Gegenstand hat mindestens 10 verschiedene Verwendungsmöglichkeiten. Die kaputte Teekanne als Blumenvase, das alte Reibeisen als Lampenschirm, Möbel aus Euro-Paletten, aus der alten Jeans wird eine stylische It-Bag, Fahrradständer entstehen aus alten Autoreifen... Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht entdeckst du so ein neues Geschäftsmodell oder machst deinen Freunden Geschenke, an die sie sich noch lange erinnern. Unser Tipp: Der Onlineshop von Gefahrenzone.

Utopie leben

Eine Utopie ist ein Traum, ein Spiel mit den Möglichkeiten. Wie stellst du dir eine Welt vor, in denen deine Kinder aufwachsen möchten? Das Projekt- und Aktionsnetzwerk Living Utopia stellt genau diese Fragen und entwickelt gemeinsam Lösungen für den gesellschaftlichen Wandel. Das Netzwerk folgt den Prinzipien geldfrei, ökologisch, vegan und solidarisch. Egal ob Baumhäuser, Selbstversorgung, Ökologische Gemeinschaften – Du bist eingeladen, dich zu beteiligen.

Utopien leben

 

V

 

vegetarisch oder vegan

Keine Angst: Wer Fleisch liebt, der muss nicht gleich für immer auf die geliebte Salami verzichten. Doch wenn du weniger Fleisch isst, oder sogar ganz vegetarisch oder vegan lebst, dann sparst du rund 400 kg CO2 im Jahr ein. Und verhinderst nebenbei, dass der Regenwald weiterhin für Tierfutter abgeholzt wird...

vier Pfoten

Auch Hunde und Katzen mögen Bio. Daher kommt immer mehr ökologisches Futter für deinen tierischen Liebling auf den Markt. Achte beim Tierfutter auf den Inhalt und die Verpackung. Vermeide Aluminiumverpackungen. Wenn du es ganz genau nehmen willst, dann stellst du dein eigenes Futter zusammen. Hunde und Katzen sind Allesfresser: Bio-Fleisch und Bio-Gemüse verwöhnen den tierischen Gaumen. Du solltest allerdings gezuckerte oder gesalzene Speisen nicht an deinen Liebling verfüttern. Und wenn Mauzi & Bello mal etwas zu viel wiegen: Eine ordentliche Portion Spiel & Spaß wiegen selbst die Bio-Leckerlis auf.

 

W

 

Waschmaschine voll machen

Auch wenn kleine Dreckspatzen im Haushalt wohnen – die meiste Wäsche wird bei 30-40 Grad sauber. Wer das Klima schonen will, wäscht bei maximal 60 Grad, nur in Ausnahmen bei 95 Grad. Außerdem lässt du am besten die Vorwäsche weg. Lieber Trockner sparen und die Wäsche auf die Leine hängen. So sparst du bis 330 kg CO2 im Jahr!

Wald schützen

Sie sind die Klimaanlagen unserer Erde: Unsere Wälder. Baum für Baum tragen Sie zum Erhalt unseres Lebens bei. Dabei ist uns das viel zu selten bewusst. Und wir holzen unsere Wälder ab, Tag für Tag. Edles Tropenholz für den Export, Palmöl-Plantagen für die internationale Kosmetik- und Lebensmittelindustrie oder Soja-Anbau als Tierfutter für Massentierhaltung. Unserer Konsumgier müssen die grünen Riesen weichen. Doch mit ihnen gehen auch wir. So warnen Umweltschützer schon seit Jahren vor der Abholzung. Umweltschutz und Menschenrecht gehen eng zusammen: 2004 erhielt die kenianische Unweltaktivistin und Biologie-Professorin Wangari Maathai den Friedensnobelpreis. Ihr "Green Belt Movement" pflanzte mehr als 30 Millionen Bäume.

Hirsch im Wald

 

X

 

zum x-ten Mal

Zum x-ten Mal vergessen, den Standby-Schalter auszumachen, bevor du das Haus verlässt? Zum x-ten Mal Pizza bestellt, obwohl es doch so viel gesünder (und umweltfreundlicher!) ist, selbst zu kochen? Schon wieder mit dem Auto bei 200 km/h über die Autobahn gecruist, weil es so viel Spaß macht? Der Mensch ist bequem und Umweltschutz anstrengend. Doch spätestens beim dritten Mal fällt es dir wieder ein. Du wolltest doch. Das kennst du schon. Jetzt aber! Es ist nie zu spät, anzufangen. Auch nicht nach dem x-ten Mal.

ein X für ein U vormachen

Bio ist überall. Selbst McDonalds – im grünen Logo – wirbt neuerdings mit nachhaltigen Burgern. Laut Greenpeace ist das alles "grüne Schminke". Denn der Fast-Food-Riese mischt Gen-Soja ins Geflügelfutter und ist damit alles andere als nachhaltig. Gen-Soja zerstört den Regenwald und die Artenvielfalt, von unserem Verdauungsapparat noch gar nicht zu reden. Daher aufgepasst: Viele Unternehmen betreiben sogenanntes "Greenwashing" und surfen auf der grünen Welle mit, da Vegan, Bio & Co. gerade im Trend sind. Du hast im Blick, wem du vertraust und wer wirklich nachhaltig ist, und wer nur so tut, als ob.

 

Y

 

Yoga

Hilft es wirklich, wenn du stundenlang allein oder in einer Gruppe Yoga praktizierst? Die Antwort: Ja. Vor der Yoga-Stunde warst du gereizt, genervt und müde, nach der Yoga-Stunde bist du erfrischt, entspannt und gelassen. So gelassen, dass du auf dem Nachhauseweg einer Oma über die Straße hilfst und auch noch den Müll entsorgst, den andere achtlos auf den Gehweg geschmissen haben. Yoga verändert vielleicht nicht die Welt, aber dich. Und du kannst deine kleine Welt verändern und ein bisschen fröhlicher, glücklicher machen.

Yoga

Yamswurzel statt Pille

Wie verhüten eigentlich Öko-Pärchen? Neben veganen Kondomen, zum Beispiel von Vegane Kondome, wird auch der Einsatz von der wilden Yamswurzel diskutiert. Sie enthält den höchsten Progesterongehalt – ein Gelbkörperhormon, das in den unfruchtbaren Tagen gebildet wird. Der wilde Yams wird seit Urzeiten von den indigenen Völkern Nord- und Mittelamerikas zur Verhütung eingesetzt. Leider gibt es zur Wirksamkeit der Yamswurzel noch keine verlässlichen Studien. Es sei denn, du stellst deine eigenen im Schlafzimmer an...

 

Z

 

Zwiebeln gegen Erkältung

Hatschi! Schon wieder Erkältungszeit! Jetzt schnell zur Apotheke und... Stop! Bevor du dir Medikamente besorgst, die nach dem Toilettengang im Grundwasser landen, greifst du zu bekannten Hausmitteln. Die Zwiebel ist besonders entzündungshemmend – und das brauchst du jetzt. Zwiebelsäckchen helfen gegen Ohrenschmerzen. Husten und Halsschmerzen verschwinden mit einem frisch gepressten Zwiebelsaft mit Honig. Kostet einige Überwindung, aber tut gut. Und schont deine Gesundheit, die Umwelt und den Geldbeutel.

Zukunftsforscher

Wie sieht die Welt in der Zukunft aus? Wird der fortschreitende Klimawandel immer mehr Klimaflüchtlinge produzieren, die sich dann in die Antarktis retten? Wird ein Teil von Australien aufgrund von Dürreperioden unbewohnbar? Neben negativen Szenarien, bei denen einem himmelangst wird, errechnen Zukunftsforscher auch positive Prognosen: Die Wahrscheinlichkeit bestehe, so die Experten, dass 2030 die Sahara zur Oase wird. Zukunft ist nichts Festes, mahnen die Wissenschaftler. Zukunft lebt vom Mitgestalten. Und davon, dass jeder Einzelne etwas für's Klima tut. Jetzt, nicht morgen.

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