Geocaching – Freizeitspaß für die ganze Familie

620x264geocacheSeit dem Jahr 2000 ist es Privatpersonen möglich, sich via GPS in der Natur positionsgenau zu bewegen. Damit begann der Hype dieser modernen Schnitzeljagd – “Geocaching” genannt.

Kurz zusammengefasst: Es gibt Leute, die an ungewöhnlichen Plätzen Dosen gefüllt mit netten, kleinen Dingen und ein Logbuch verstecken und die Koordinaten des Verstecks im Internet veröffentlichen. Diese werden wiederum von anderen Personen gelesen, welche dann mit GPS-Gerät auf  Schätzsuche gehen können. Nachdem der Schatz gefunden wurde, wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt ausgetauscht und der Besuch im Logbuch festgehalten. Die gefundene Dose wird wieder an derselben Stelle versteckt, damit der nächste Geocacher ihn auch findet.

Soweit die Grundregeln.

In meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die diesem Hobby mit Begeisterung nachgehen. Immer wieder höre ich von deren tollen Erlebnissen. Nun möchte ich einfach mal nachfragen, was Geocaching so spannend und mitreisend macht. Dazu habe ich einen langjährigen Fan dieser Freizeitbeschäftigung befragt. Nick ist zweifacher Familienvater und gibt uns gerne einen Einblick in diesen Trend.

 

Nick, was macht dieses Hobby so erlebenswert?

Nick: „Ich finde Geocaching ist eine der unterhaltsamsten Arten raus in die Natur zukommen, schöne Orte zu entdecken und dazu noch das ein oder andere zu lernen. Man erfährt nicht nur Wissenswertes über den Ort und seine Geschichte. Der Geocache kann auch als Rätsel aufgebaut sein, teilweise muss man verschiedene Aufgaben lösen um letztendlich den „Schatz“ zu finden. Dabei handelt es sich um eine Dose – von ganz klein (Fingernagelgröße) bis zur Umzugskartongröße.“

 

Du sagtest eben Rätselcache, gibt es den noch andere Cache-Arten?

Nick: „Ja, es gibt meines Wissens ungefähr acht Arten und noch mehrere Sonderarten wie zum Beispiel der Mathe oder Nachtcache. Einige sind sogar nur mit speziellem Equipment erreichbar (z.B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung, Funkausrüstung, UV-Lampe).“

 

Was befindet sich denn in der Schatzkiste?

Nick: „Neben kleineren und größeren Tauschobjekten – über die sich vor allem die Kinder freuen, findet man das Logbuch. Dort trägt man sich mit seinem Cachernamen vor Ort ein. Somit erhält man auch die Berechtigung online zu loggen. Damit haben wir die Möglichkeit, in einer Art Tagebuch unsere bisherigen Ausflüge festzuhalten.“

 

Wie erfährst Du von den Caches?

Nick: „Geocacher beziehen ihre Informationen hauptsächlich über www.geocaching.com und den dort angebotenen Service. Auch lokale Facebook-Gruppen existieren mittlerweile – man unterhält sich eben mit Gleichgesinnten.“

 

Hast du Tipps was ich mir als Einsteiger besorgen sollte?

Nick: „Zur Navigation benötigt man ein GPS-Gerät. Ich selber nutze dafür eine kostenfreie App auf meinem Android Smartphone – zu finden auf c:geo.org.

Falls man einen der abenteuerlichen Nachtcaches absolvieren möchte, sind eine Kopflampe sowie eine Stabtaschenlampe, die jeweils fokussierbar sein sollten und richtig hell sind, vorteilhaft. Ich persönlich bin letztendlich bei der Marke ledlenser.com gelandet.“

 

Ich hoffe, der Ein oder Andere ist nun neugierig geworden und möchte gleich raus in die Natur auf Schatzsuche. Wir wünschen euch dafür gutes Gelingen und viel Spaß beim aktiv sein!

Katja

 

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