Flexstrom insolvent – was Kunden jetzt beachten müssen

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Flexstrom hat es wohl ziemlich hart getroffen, denn der Stromanbieter ist pleite. Von der anstehenden Insolvenz des Unternehmens und der Tochtergesellschaften Optimalgrün und Löwenzahn Energie werden etwa 500.000 Kunden betroffen sein. Wie soll man sich nun als Kunde verhalten? Wir haben die wichtigsten Fragen für euch beantwortet!

Werde ich, als Flexstrom-Kunde, weiterhin mit Strom beliefert?

Ja! Die Verträge, die ihr mit diesem Anbieter abgeschlossen habt, garantieren euch die Energie-Lieferung. Sollte Flexstrom nicht mehr imstande sein, euren Haushalt zu versorgen, wechselt ihr automatisch zum Grundversorger eures Netzgebietes. Gleiches gilt auch für die Tochterunternehmen von Flexstrom.

Was muss ich als Kunde tun?

Nichts, außer die Berichterstattung über den Anbieter verfolgen und sich fleißig auf der Homepage von Flexstrom informieren. Es gilt erst einmal abzuwarten, bis ein Insolvenzverwalter bestellt wurde und abzusehen ist, wie es mit dem Unternehmen weitergeht. Ein ganz wichtiger Ratschlag wurde dazu auch bei Spiegel-Online veröffentlicht: „Die monatlichen Abschläge sollten weiter bezahlt werden. ‚Auch die Kunden müssen den Vertrag ja erfüllen.‘ “ Also die Zahlungen bitte nicht einfach einstellen, sondern, wie schon angesprochen, vorerst abwarten.

Kann ich meinen Vertrag kündigen?

Die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln, besteht, aber ihr seid dabei an die vorgegebenen Kündigungsfristen gebunden. Das ändert sich erst, wenn Flexstrom nicht mehr vertragsgemäß liefern kann oder ihr gezwungenermaßen zum Grundversorger wechseln müsst. Dann habt ihr in jedem Fall das Recht, außerordentlich zu kündigen.

Ich wollte meinen Stromabschlag im Voraus bezahlen. Bekomme ich da jetzt Probleme?

Jürgen Schröder von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sagte auf Spiegel-Online: „Solange man nicht weiß, ob das Unternehmen auch ein Jahr lang Strom liefern kann, sollte man nicht zahlen.“
Laut T-Online Bericht wird bei Abschlägen für den Zeitraum vom mehr als einem Monat empfohlen, diese auf die Höhe für den Zeitraum eines Monats zu kürzen. Dies sollten allerdings die Verbraucher dem Unternehmen schriftlich mitteilen. Als Grund kann die Insolvenz und die unsicheren Aussichten für die weitere Belieferung angegeben werden.

Was kann ich tun, wenn der schlimmste Fall eingetreten ist und ich meinen Anbieter wechseln muss?

Vergleichen – aber nicht einfach nur auf Preisvergleichsportalen, sondern auch unter Einbezug von vielen Kritiken. Der günstigste Anbieter ist nämlich nicht immer der Beste. Vor einiger Zeit haben wir euch schon einmal eine gute Strategie für den Onlinewechsel vorgestellt. Diese findet ihr, wenn ihr hier klickt.

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PS: Falls ihr aber direkt und unkompliziert die Anbieter vergleichen möchtet, könnt ihr das direkt bei Check24.com machen. Hin und wieder gibt es auch dazu auf unserem Gutscheinportal Sonderaktionen, einfach hier schauen.

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