10 Schritte zum geschnitzen Halloween-Kürbis

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Doch wohin mit den orangefarbenen Gesellen aus dem Garten wenn man sie nicht essen möchte? Die Antwort: Kürbis-Schnitzerei – perfekt zu Halloween, für den eigenen Garten oder für das Treppenhaus. Wir haben es selbst probiert und euch eine einfache Schritt-für-Schritt Anleitung für einen gruseligen Halloween Kürbis zusammengestellt.

Halloween Kürbis

Halloween Kürbis



Was braucht man: Kürbis, geeignete Messer, rutschfeste Unterlage
Zeitfaktor: 90 Minuten
Achtung: Scharfe Werkzeuge und Kinder vertragen sich nicht!

Der Kürbis

– Aus dem eigenen Garten oder aus dem Supermarkt (Speisekürbisse gibt es zur Zeit schon ab 2,99 € pro Stück)
– Die richtige Größe wählen – damit das Wunschmotiv auch Platz hat.
– Am besten eignen sich Speisekürbisse, sie haben die richtige Größe und lassen sich gut bearbeiten.

Speisekürbis

Speisekürbis

Das Motiv

Je nachdem wie geübt man ist, kann man verschiedene Schwierigkeitsgrade wählen. Es gilt: je filigraner das Motiv, desto länger braucht man. Witzige und kreative Vorlagen gibt’s hier.

Los geht’s!

Tipp: Wer Angst vor dreckigen Fingern hat, sollte sich Einweghandschuhe zurechtlegen und auch die Unterlage mit alten Zeitungen auslegen.

1. Den Kürbis säubern

Den Kürbis waschen und gut abtrocknen, damit er nicht rutschig ist.

2. Deckel abschneiden

Einen Deckel abtrennen. Das geht am besten zu zweit. Einer hält und der andere schneidet – Vorsicht Finger! Wir haben dazu ein Brotmesser mit gezackter Klinge benutzt. Immer wieder ansetzen, ein Stück einschneiden und das solange wiederholen bis man den Kürbis umrundet hat und den Deckel abtrennen kann.

Deckel abschneiden

Deckel abschneiden

3. Innenfutter entfernen

Ist der Deckel ab, geht’s ans Kürbis-Innenfutter. Da wir kein professionelles Kürbiswerkzeug hatten, haben wir verschieden große Löffel genommen, um den Kürbis zu leeren. Den Kürbis höhlt ihr solange aus, bis er komplett leer ist und das feuchte Fruchtfleisch entfernt ist.

Kürbis auslöffeln

Kürbis auslöffeln

4. Wunschmotiv aufmalen

Nun das gewünschte Motive mit einem wasserfesten Stift aufmalen.

Motiv aufmalen

Motiv aufmalen

5. Stich-Test

Bevor es ans Schnitzen geht, mit einer großen Rouladen-Nadel mehrmals in die Schnitzflächen stechen, um ein Gefühl für die Festigkeit des Kürbisses zu bekommen und um einschätzen zu können wie viel Kraft man braucht.

Festigkeitstest

Festigkeitstest

6. Das Schnitzen

Es geht ans Schnitzen: Dazu ein Messer nutzen, welches gut in der Hand liegt und scharf genug ist. Immer vom Körper wegschnitzen und einfach an die vorgezeichneten Linien halten. Achtung: Verletzungsgefahr und schnitzen ist nichts für Kinder!

Motiv einschnitzen

Motiv einschnitzen

7. Markierungen der Vorlage entfernen

Der Feinschliff: von innen mit der Hand Teile entfernen, die man mit dem Messer nicht erwischt hat. Die Reste vom Vorgezeichnetem mit Nagellackentferner wegrubbeln.

8. Den Kürbis haltbar machen

Tipps für die Haltbarkeit:
– den Kürbis innen und außen gut abtrocknen
– Vaseline auf die Schnittstellen und im Kürbis (mit Küchenpapier) auftragen, so wird ein Austrocknen oder Schimmeln zumindest aufgeschoben

Vaseline auftragen

Vaseline auftragen

9. Wohin mit dem Fruchtfleisch?

Wir haben das Fleisch einfach weggeschmissen, da es nicht aromatisch lecker wie das vom Hokkaido schmeckt. Wer möchte kann das Futter z.B. zu einer leckeren Suppe verarbeiten.

10. Die Kerze im Kürbis

Am besten eignen sich Teelichter für den Kürbis. Diese tropfen nicht, brennen lange und sind leicht einzubringen und wieder zu entfernen. Tipp: Wer den Kürbis draußen aufstellen möchte, stellt das Teelicht in ein altes Marmeladenglas, so dass der Wind es nicht auspusten kann.

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